Schlagerstar Andrea Berg adaptiert Hit-Song für Fußballverein
Aspach – Eine unerwartete Verbindung zwischen Musik und Sport tut sich auf! Seit vielen Jahren zählt Andrea Berg (60) zu den ganz Großen der Schlagerszene und gilt längst als deutscher Kulturschatz. Nun hat die erfolgreiche Sängerin ihren bekannten Song „Ja, ich will“ neu interpretiert – diesmal für den Fußballclub SG Sonnenhof Großaspach.
Am vergangenen Freitag wurde die „Dorfklub Version“ des Titels auf allen gängigen Musikplattformen veröffentlicht.
In der Neuauflage besingt die 60-Jährige ein „kleines Dorf im Schwabenland“, das dank seines Fußballs weltweite Bekanntheit erlangt hat. Im Refrain ersetzt sie die Zeile „Ja, ich will mit dir am Strand auf weißen Pferden reiten“ durch: „Ja, ich will mit dem Dorfklub durch ganz Deutschland reisen. Ja, ich will 3. Liga wie in alten Zeiten.“
Der Hintergrund des Songs ist der Aufstieg der SG Sonnenhof Großaspach von der Regionalliga Südwest in den Profibereich, den der Verein aus Baden-Württemberg vor rund einer Woche gefeiert hat. Nach mehreren Jahren kehrt die Mannschaft aus der 8000 Einwohner zählenden Gemeinde Aspach damit zurück in die dritte Liga – erstmals seit der Saison 2019/20.
Doch wie entsteht die Verbindung zwischen einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Sängerinnen, die als gebürtige Krefelderin nicht unbedingt eine direkte regionale Bindung mitbringt, und dem kleinen Fußballverein?
Der Schlüssel dazu ist Ulrich Ferber (66). Der Unternehmer ist Mitbegründer und Förderer des 1994 aus der Fusion zweier Vereine entstandenen SG Sonnenhof und seit 2007 auch der Ehemann von Andrea Berg.
Zusammen leben sie im Aspacher Ortsteil Kleinaspach und betreiben dort gemeinsam mit der Familie von Ferber, einem lokalen Fußballhelden, ein Hotel.
Der fußballbegeisterte Partner hat offenbar über die Jahre Andrea Berg für seine Leidenschaft begeistern können, denn zum Release bezeichnete die Sängerin den Verein als ihren „Herzensclub“.
Die Einnahmen aus dem neuen Lied will die zehnfache Platin-Ausgezeichnete und Trägerin des deutschen Bundesverdienstkreuzes jedoch nicht für sich behalten.
„Mit den Erlösen aus dem Song werden die Nachwuchsarbeit sowie ausgewählte Fanprojekte der SG Sonnenhof Großaspach unterstützt“, erklärte Berg.